Ayurveda

Die Struktur des Ayurveda

Das Ayurveda umfasst acht Fachrichtungen, von der Alter-, Kinder- und Frauenheilkunde über die Innere Medizin, die Chirurgie, die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde bis hin zur Toxikologie und auch zur Psychologie.

ZeichenIn der Philosophie des Ayurveda besteht der Mensch - nicht unähnlich den allerdings weniger fundierten Ansichten des europäischen Mittelalters - aus verschiedenen Elementen, wobei jedes der Elemente Einfluß sowohl auf den Körper als auch auf den Geist der Person nimmt. Ein Ungleichgewicht der Elemente führt zu Verstimmungen und Krankheiten sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Basis. Ziel des Ayurveda ist es demnach, das harmonische Gleichgewicht der Elemente, des Geistes und des Körpers wieder herzustellen, das einen gesunden Menschen auszeichnet. Die fünf Elemente sind Feuer, Wasser, Erde, Luft, Äther/Raum.
Jedes dieser Elemente repräsentiert bestimmte Stoffe oder Funktionen des Körpers und des Geistes: Wasser steht nahe liegender Weise für die Körperflüssigkeiten, auf der geistigen Ebene bedeutet ein Zuviel an Wasser jedoch die Ursache für Trägheit. Die vier Bestandteile des Menschen, auf die die Elemente wirken, sind der Körper, die Sinnesorgane, der Geist und die Seele.

Bei der ayurvedischen Heilung geht es letztlich darum, dem Körper den Anstoß zur Selbstheilung zu geben und ihn zu unterstützen, damit er von selber in sein Gleichgewicht zurückfinden kann.