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Die Geschichte des AyurvedaAuch wenn der Westen diese Heilmethode erst seit kurzer Zeit wahrgenommen hat, so reichen die Wurzeln des Ayurveda bis in die Zeit um 3000 vor unserer Zeitrechnung zurück. Ihr Ursprung ist im Himalaya in Indien und Tibet zu finden, wo die Möglichkeiten einer präventiven Gesundheitsvorsorge von weisen Männern niedergeschrieben wurden. Hierbei geht es nicht nur um die rein praktische Anwendung von Kräutern, Ölen und Abseihungen, sondern auch um eine philosophische Lehre auf der Basis des weiter bekannten Yoga- und des Sankhya-Systems. Die ursprünglichen Schriften, die Upaveden, waren in Sanskrit verfasst und enthielten ein für ihre Zeit umfassendes medizinisches Wissen zur Behandlung von verschiedenen Krankheiten oder zur Versorgung von Verletzungen. Einige der in ihnen beschriebenen Substanzen wurden später in die ayurvedischen Lehren übernommen.
Die Glanzzeit des Ayurveda in Indien war zwischen 700 v.Chr. und 1000 n.Chr, danach wurde sie für einige Jahrhunderte von dem Heilverfahren der islamischen Besatzer - der Unani - abgelöst, um schließlich zusammen mit diesem ab 1839 durch die britischen Kolonialherren verbannt zu werden, die ihre eigene, westliche Medizin mitbrachten. Erst nach dem Wiedererlangen der Unabhängigkeit 1947 fand sie zu neuer Blüte zurück: der Arzt M.Nadkami schuf die "Indische Materia Medica", eine Sammlung von über 2000 Kräutern und Mischungen, die die Grundlage des Ayurveda bilden. Seither hat sich Ayurveda wieder als Volksmedizin in Indien durchgesetzt und aufgrund seiner ganzheitlichen Heilweise nicht nur zahlreiche Hilfesuchende aus aller Welt nach Asien gelockt, sondern auch einen Siegeszug in Europa angetreten. Die Grundlage für die Behandlungen in Deutschland bildet großteils die "ins Westliche" vorgenommene Übersetzung der Lehren, die Maharishi Mahesh Yogi geschaffen hat. |